Lippendolmetscher

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Der Begriff “Lippendolmetscher” ist neu und die Wort-Erfindung von Judith Göller.

Es definiert damit, dass sehr gute und gehörlose Lippenleser sich aufgrund ihrer angeeigneten Lautsprache sowie Sprachgewandtheit überwiegend in der hörenden Welt bewegen und somit täglich immer in Übung bleiben beim Lippenlesen. Diese können ihre Lippenlese-Kenntnisse als Dienstleistung bei den Hörenden anbieten.

So können die Lippenleser hier als Lippendolmetscher fungieren und für Hörende vermitteln – von den Lippen ablesen und mit Lautsprache (bei stimmlosen Patienten) oder in Schrift (bei Filmarbeit am PC) wiedergeben.

Als Lippendolmetscher braucht man die Gebärdensprache nicht.

Um es genauer zu verstehen:

Die Gebärdensprachdolmetscher sind hörend und vermitteln für hörgeschädigte Menschen – mit ihren Ohren und Gebärdensprache.

Die Lippendolmetscher sind hörgeschädigt und vermitteln für Hörende – mit ihren Augen und Lautsprache.

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